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Die günstigsten Tage für Zugtickets in Italien 2026: Wann du wirklich sparst
Photo: Nick Fewings / Unsplash

Wann Zugfahren in Italien 2026 am wenigsten kostet

Wann Zugfahren in Italien 2026 am wenigsten kostet

Du willst es genau wissen: An welchen Tagen sind Zugtickets in Italien 2026 wirklich am billigsten? Keine vagen „Buche früh"-Sprüche, sondern konkrete Wochentage, Uhrzeiten und Eurobeträge. Genau das bekommst du hier. Die kurze Version: Dienstag und Mittwoch sind deine besten Reisetage, frühe Frecciarossa und späte Abendzüge schlagen jede Stoßzeit, und das Buchungsfenster öffnet sich rund 90 bis 120 Tage vor Abfahrt. ItalyFare vergleicht für dich live die echten Preise von Zug, Bus, Fähre und Transfer zwischen italienischen Städten – ohne Buchungsgebühr. Stell dir das wie einen ortskundigen Freund vor, der die Abkürzungen kennt und dir verrät, wann du das große Geld sparst.

Die kurze Antwort: Die günstigsten Tage für Zugtickets in Italien 2026

Du hast keine Zeit für den ganzen Artikel? Hier das Wichtigste auf einen Blick:

  • Reise unter der Woche: Dienstag und Mittwoch sind am billigsten, dazu der Samstagnachmittag. An diesen Tagen ist die Nachfrage am niedrigsten.
  • Buche früh: ideal 90–120 Tage vor Abfahrt, sobald die Sparpreise (Super Economy bei Trenitalia, Low Cost bei Italo) freigeschaltet sind.
  • Meide die Spitzen: Freitagnachmittag, Sonntagabend, alle Brückentage und vor allem Ferragosto (15. August).
  • Wähle die Randzeiten: Sehr frühe Frecciarossa vor 7 Uhr und späte Abendzüge nach 21 Uhr sind deutlich günstiger als Verbindungen zur Stoßzeit.
  • Vergleiche immer: Trenitalia, Italo und FlixBus liegen je nach Tag und Uhrzeit unterschiedlich vorne – ein schneller Check spart oft zweistellige Eurobeträge.

Wenn du nur diese fünf Punkte umsetzt, fährst du 2026 günstiger als die meisten Italien-Reisenden. Den Rest erklären wir jetzt im Detail.

Buchungstag vs. Reisetag – der entscheidende Unterschied

Bevor wir tiefer einsteigen, müssen wir mit dem größten Missverständnis überhaupt aufräumen. Viele Reisende glauben, es gäbe einen magischen Wochentag, an dem man buchen sollte – etwa „Dienstagnacht kaufen ist am billigsten", wie man es von Flügen kennt. Bei italienischen Zügen stimmt das schlicht nicht.

Warum der Tag, an dem du buchst, kaum zählt

Trenitalia und Italo arbeiten mit einem nachfragebasierten Kontingentsystem. Der Preis hängt davon ab, wie voll ein bestimmter Zug bereits ist – nicht davon, ob du an einem Montag oder einem Freitag auf „Kaufen" klickst. Ein Ticket für den Frecciarossa am Dienstagmorgen kostet gleich viel, egal ob du es um Mitternacht am Sonntag oder mittags am Donnerstag buchst. Der „günstige Buchungstag" ist ein Mythos, der aus der Flugwelt herübergeschwappt ist und für Italiens Schienennetz einfach nicht gilt.

Warum der Tag, an dem du fährst, alles entscheidet

Was wirklich zählt, ist der Reisetag und wie früh du buchst. Die Preise klettern in Stufen: Erst sind die billigsten Kontingente verfügbar (Super Economy → Economy → Base), und mit jedem verkauften Sitzplatz rutscht der nächste Käufer eine Stufe höher. Ein gut gefüllter Freitagabend-Zug ist deshalb teuer, ein leerer Mittwochmorgen-Zug bleibt lange günstig. Merke dir diese zwei Begriffe – Buchungstag und Reisetag –, denn sie sind der rote Faden durch den gesamten Artikel. Sobald du sie sauber trennst, triffst du automatisch bessere Entscheidungen.

Welche Wochentage zum Reisen am günstigsten sind

Jetzt zur Kernfrage. Welcher Reisetag ist am billigsten? Die Antwort folgt einer klaren Logik: Je weniger Menschen an einem Tag fahren wollen, desto länger bleiben die Sparpreise verfügbar – und desto günstiger steigst du ein.

Dienstag und Mittwoch: die ruhigen Tage

Die Wochenmitte ist dein Sweet Spot. Dienstag und Mittwoch haben die niedrigste Nachfrage der ganzen Woche. Pendler sind schon am Montag angereist, Wochenendtouristen kommen erst später, und so bleiben die günstigsten Kontingente am längsten offen. Auf Hauptstrecken wie Roma–Milano findest du an diesen Tagen Super-Economy-Tickets noch wenige Wochen vor Abfahrt, während sie für den Freitag längst verkauft sind. Wer flexibel ist, legt seine Fahrt grundsätzlich auf die Wochenmitte.

Samstagnachmittag als Geheimtipp

Hier kommt der Trick, den viele übersehen: Der Samstag nachmittag ist oft erstaunlich günstig. Der große Ansturm passiert am Freitagabend und am frühen Samstagmorgen, wenn alle ins Wochenende starten. Nach der Mittagszeit am Samstag flaut die Nachfrage ab, und plötzlich sind wieder Sparpreise zu haben. Wenn du also ein Wochenende in Venedig oder Florenz planst, fahre nicht im Freitagabend-Pulk los, sondern entspannt am Samstagnachmittag.

Die teuren Tage: Freitag und Sonntag

Freitagnachmittag und Sonntagabend sind die teuersten Zeitfenster der Woche – und das mit Abstand. Freitags ab etwa 15 Uhr mischen sich Pendler auf dem Heimweg mit Wochenendreisenden, sonntagabends will ganz Italien gleichzeitig zurück nach Hause oder zurück zur Arbeit. An diesen Tagen sind die Sparpreise zuerst weg, und du zahlst schnell den Base-Tarif. Wenn du irgendwie kannst, lege deine Reise um diese Spitzen herum. Schon ein Sonntagvormittag statt Sonntagabend kann den Unterschied zwischen Sparpreis und Vollpreis ausmachen.

Das Buchungsfenster: 90–120 Tage vor Abfahrt – und warum der Zeitpunkt zählt

Du kennst jetzt die besten Reisetage. Aber der zweite große Hebel ist, wie früh du buchst. Hier entscheidet sich oft die Hälfte des Preises.

Wann die günstigsten Kontingente öffnen

Trenitalia und Italo öffnen den Fahrkartenverkauf in der Regel rund 90 bis 120 Tage vor Abfahrt. Genau dann werden die billigsten Töpfe freigeschaltet – Super Economy bei Trenitalia und die Low-Cost-Stufe bei Italo. Diese Kontingente sind streng limitiert. Auf einer beliebten Verbindung gibt es vielleicht nur eine Handvoll Sitze zum absoluten Tiefstpreis, und die gehen an die Schnellsten. Wer vier Monate vorher zugreift, hat die freie Auswahl; wer zwei Wochen vorher kommt, schaut oft in die Röhre.

Wie Sparpreise nach und nach verschwinden

Stell dir den Zug wie eine Treppe vor: Jede verkaufte Stufe hebt den Preis für die nächste. Super Economy ist als Erstes ausverkauft, dann Economy, am Ende bleibt nur der teure Base-Tarif. Je näher die Abfahrt rückt, desto höher stehst du auf dieser Treppe. Last-Minute ist deshalb fast immer teuer – das Gegenteil dessen, was viele aus der Hotelwelt erwarten. Faustregel: 2 bis 4 Monate im Voraus buchen, bei stark nachgefragten Strecken und Reisezeiten eher noch früher.

Eine wichtige Ausnahme: Regionalzüge (Regionale und Regionale Veloce) funktionieren völlig anders. Sie haben Festpreise ohne Nachfragesteuerung. Hier gibt es weder einen Frühbucher- noch einen Wochentagsvorteil – der Preis ist immer gleich. Dazu später mehr bei den Spar-Tricks.

Tageszeit als Preisbrecher: frühe Frecciarossa und späte Abendzüge

Der dritte Hebel ist die Uhrzeit – und er wird massiv unterschätzt. Zwei Züge auf derselben Strecke am selben Tag können sich im Preis verdoppeln, nur weil der eine zur Stoßzeit fährt und der andere am Rand.

Die günstigsten Uhrzeiten

Die billigsten Verbindungen sind die sehr frühen Abfahrten vor 7 Uhr und die späten Abendzüge nach 21 Uhr. Ein Frecciarossa, der um 6:20 Uhr in Roma Termini startet, ist regelmäßig deutlich günstiger als der vollbesetzte 8-Uhr-Zug voller Geschäftsreisender. Dasselbe gilt für die letzten Italo-Verbindungen am Abend: Wer bereit ist, nach 21 Uhr loszufahren, erwischt häufig noch ein Low-Cost-Ticket, wenn tagsüber alles weg ist. Frühaufsteher und Nachteulen werden in Italien mit niedrigeren Preisen belohnt.

Die teuersten Uhrzeiten

Teuer wird es zu den Geschäftsreise-Zeiten: morgens zwischen 7 und 9 Uhr und am frühen Abend zwischen 17 und 19 Uhr. Dann fahren Manager zwischen Roma und Milano hin und her, die Nachfrage ist am höchsten, und die Sparpreise sind als Erstes weg. Auf der Strecke Roma–Milano kann ein 8-Uhr-Frecciarossa locker das Doppelte eines 6:20-Uhr-Zuges kosten.

Der praktische Tipp ist simpel und wirkungsvoll: Schau dir immer auch den Zug eine Stunde früher oder später an. Diese kleine Verschiebung bringt oft eine zweistellige Euro-Ersparnis – für 60 Minuten Flexibilität ein hervorragender Deal.

Saison- und Feiertagskalender 2026: teure Tage, die man meidet

Über den Wochentag und die Uhrzeit hinaus gibt es feste Kalenderdaten, an denen ganz Italien gleichzeitig reist. An diesen Tagen helfen weder Frühbuchung noch Randzeiten viel – die Züge sind einfach voll und teuer. Hier die wichtigsten Sperrtermine für 2026.

Feiertage und Brückentage 2026

Datum 2026AnlassWarum teuer
6. Januar (Di)Epifania (Heilige Drei Könige)Ende der Weihnachtsferien, volle Rückreisezüge
5.–6. AprilOstern (Pasqua & Pasquetta)Planbare Preisspitze, früh ausgebucht
25. April (Sa)Festa della LiberazioneLanges Wochenende, Brückentag-Effekt
1. Mai (Fr)Tag der ArbeitKlassischer Brückentag, sehr gefragt
2. Juni (Di)Festa della RepubblicaBrücke übers Wochenende, hohe Nachfrage
15. August (Sa)FerragostoAbsoluter Höhepunkt – siehe unten
1. November (So)AllerheiligenLanges Wochenende, Reisewelle
8. Dezember (Di)ImmacolataBrückentag, Start der Weihnachtssaison
24.–26. DezemberWeihnachtenPlanbare Höchstpreise, Familienreisen

Ferragosto und die Sommerspitze

Ferragosto am 15. August 2026 fällt auf einen Samstag – und das macht es besonders heftig. Nicht nur der Tag selbst, sondern die gesamte Woche davor und danach ist die teuerste Reisezeit des Jahres. Ganz Italien macht gleichzeitig Urlaub, die Züge Richtung Süden und Küste sind randvoll, und Sparpreise existieren praktisch nicht. Wenn du im August reisen musst, buche so früh wie irgend möglich – wir reden hier von vier Monaten und mehr – oder weiche bewusst auf die zweite Augusthälfte oder Anfang September aus.

Schulferien und Reisewellen

Auch die italienischen Schulferien treiben die Preise. Rund um Ostern, in den langen Sommerferien (Mitte Juni bis Mitte September) und über die Weihnachtsfeiertage reisen Familien, und die günstigen Kontingente sind schnell weg. Wenn du flexibel bist, plane deine Italien-Reise bewusst in die Nebensaison oder zumindest außerhalb dieser Wellen – dein Geldbeutel dankt es dir.

Konkrete Beispiele: Roma–Milano, Firenze–Venezia & Co. mit Preisspannen je nach Tag

Genug Theorie – schauen wir uns echte Strecken an. Die folgenden Spannen sind realistische Richtwerte für 2026 und zeigen schwarz auf weiß, wie stark der Reisetag den Preis bewegt. Wichtig: Das sind Orientierungswerte; die tagesaktuellen Preise findest du im Live-Vergleich von ItalyFare, ohne Buchungsgebühr.

Roma–Milano

Die Paradestrecke des italienischen Highspeed-Netzes, von Frecciarossa und Italo dicht bedient. Früh gebucht für einen Dienstagmorgen vor 7 Uhr: ab etwa 19–29 €. Last-Minute am Freitagabend zur Stoßzeit: schnell 89–110 €. Hier lohnt sich der Vergleich zwischen Trenitalia und Italo besonders, da beide auf dieser Strecke aggressiv um Kunden kämpfen.

Firenze–Venezia

Eine beliebte Touristenstrecke, entsprechend nachfrageabhängig. Sparpreis unter der Woche, früh gebucht: ab rund 19–25 €. Am Wochenende oder kurzfristig: 49–65 €. Wer hier den Samstagnachmittag statt des Sonntagabends wählt, spart oft die Hälfte.

Napoli–Roma

Kurze, extrem gut bediente Verbindung mit vielen Abfahrten pro Stunde. Genau diese Dichte sorgt für viele günstige Slots am Rand. Früh und unter der Woche: ab 12–19 €. Zur Stoßzeit am Freitag: 39–45 €. Auf kurzen Strecken lohnt sich auch ein Blick auf den Intercity oder Regionalzug.

Milano–Venezia

Beliebt bei Wochenendreisenden und damit anfällig für Freitags-/Sonntagsaufschläge. Dienstag, früh gebucht: ab etwa 15–25 €. Sonntagabend, kurzfristig: 45–59 €. Italo und Trenitalia liegen hier dicht beieinander – beide checken lohnt sich immer.

Das Muster ist auf jeder Strecke gleich: Der günstigste Sparpreis (Dienstag, früh gebucht) und der typische Spitzenpreis (Freitag, Last-Minute) liegen oft um den Faktor drei bis vier auseinander. Der Reisetag ist also kein kleiner Stellhebel, sondern der größte.

Trenitalia vs. Italo: Wer wann günstiger ist

Auf den Hauptstrecken hast du fast immer die Wahl zwischen zwei Anbietern. Sie sind unterschiedlich aufgestellt, und je nach Tag und Uhrzeit liegt mal der eine, mal der andere vorne.

Stärken von Trenitalia

Trenitalia ist der staatliche Anbieter mit dem mit Abstand dichtesten Netz. Mehr Strecken, mehr Abfahrten, mehr Bahnhöfe – und dadurch mehr günstige Slots an den Rändern des Tages. Wenn du eine ungewöhnliche Verbindung suchst oder zu Randzeiten fährst, hat Trenitalia meist die passende Abfahrt. Auch abseits der Hauptachsen, etwa nach Süditalien oder in kleinere Städte, kommst du fast nur mit Trenitalia hin.

Stärken von Italo

Italo ist der private Herausforderer und fährt ausschließlich die lukrativen Hauptstrecken – Roma, Milano, Firenze, Napoli, Venezia, Torino. Genau dort lockt Italo regelmäßig mit aggressiven Frühbucherpreisen, um Trenitalia Kunden abzunehmen. Wer früh dran ist und auf einer der Kernstrecken fährt, findet bei Italo oft das absolute Schnäppchen.

Wann sich der Vergleich besonders lohnt

Die Preisunterschiede schwanken je nach Tageszeit und Auslastung – mal ist Trenitalia 15 € billiger, eine Stunde später dreht sich das Bild. Deshalb die klare Empfehlung: Auf den Hauptstrecken immer beide prüfen. Bei Frühbuchung auf Roma–Milano oder Milano–Napoli ist Italo häufig vorn; bei Randzeiten, kleineren Zielen und kurzfristigen Fahrten meist Trenitalia. ItalyFare zeigt dir beide gleichzeitig nebeneinander, sodass du nicht zwei Webseiten durchklicken musst.

Wann sich FlixBus statt Zug lohnt

Manchmal ist der billigste Zug immer noch zu teuer – und dann kommt der Bus ins Spiel. FlixBus ist nicht für jede Fahrt die richtige Wahl, aber an den richtigen Tagen schlägt er den Zug deutlich.

An teuren Tagen und für knappe Budgets

Genau an den Spitzentagen, an denen der Zug am teuersten ist – Freitag, Sonntag, Ferragosto –, spielt FlixBus seine Stärke aus. Während der Frecciarossa auf 90 € klettert, bleibt der Bus oft bei 15–25 €. Der Preis ist beim Bus viel stabiler, weil er weniger nachfragegesteuert ist. Für preisbewusste und flexible Reisende ist das eine echte Alternative, gerade auf Nachtverbindungen, bei denen man die Fahrzeit ohnehin verschläft.

Wann der Zug trotzdem die bessere Wahl ist

Der Trade-off ist die Zeit. Roma–Milano dauert mit dem Frecciarossa rund 3 Stunden, mit dem Bus gut das Doppelte. Wenn deine Zeit knapp ist oder du zentral gelegene Bahnhöfe brauchst (Züge halten mitten in der Stadt, Busse oft am Stadtrand), bleibt der Zug König. Die ehrliche Faustregel: An normalen Wochentagen gewinnt meist der Zug, an teuren Spitzentagen und bei knappem Budget der Bus. Auch FlixBus kannst du über ItalyFare ohne Buchungsgebühr direkt gegen den Zug stellen.

Streiks (Sciopero) und wie sie Preise und Verfügbarkeit beeinflussen

Ein Thema, das viele Italien-Neulinge kalt erwischt: der Sciopero, der Streik. Italienische Bahnstreiks sind häufiger als in Deutschland, aber sie sind berechenbar – wenn man weiß, wie sie funktionieren.

Wie italienische Bahnstreiks ablaufen

Streiks werden in Italien gesetzlich im Voraus angekündigt, meist Wochen vorher. Sie dauern typischerweise 8 bis 24 Stunden und sind klar terminiert. Entscheidend: Es gibt garantierte Mindestverbindungen, die sogenannten fasce di garanzia. Zu den Stoßzeiten (etwa 6–9 Uhr und 18–21 Uhr) fahren bestimmte Züge garantiert, vor allem im Regional- und Pendlerverkehr. Du sitzt also selbst an einem Streiktag nicht völlig fest – aber das Angebot ist stark ausgedünnt.

Was das für deine Buchung 2026 bedeutet

Vor einem angekündigten Streik steigt die Nachfrage auf die wenigen fahrenden Züge und auf Busse sprunghaft an. Preise und Verfügbarkeit verknappen sich – wer erst am Streiktag bucht, zahlt drauf oder findet gar nichts mehr. Prüfe deshalb vor jeder Reise die offiziellen Streiktermine (Trenitalia und Italo veröffentlichen sie auf ihren Websites, ebenso das italienische Verkehrsministerium). Bei einem Streik hast du in der Regel Anspruch auf kostenlose Umbuchung oder Erstattung – kümmere dich aber rechtzeitig darum. Der praktische Plan B: An Streiktagen den FlixBus über ItalyFare prüfen, denn Busse sind von Bahnstreiks nicht betroffen und werden zur rettenden Alternative.

Spar-Tricks der Einheimischen für 2026

Zum Schluss die Kniffe, die Italiener selbst nutzen – jenseits der üblichen „buche früh"-Ratschläge. Setze diese um, und du fährst günstiger als die meisten Touristen.

  • Rabattkarten und Spezialtarife nutzen. Trenitalia bietet die Carta Verde (für unter 36-Jährige) und die Carta Argento (für über 60-Jährige) mit Rabatten auf viele Verbindungen. Für junge Reisende und Senioren rechnet sich das schnell.
  • Mehrere Reisetage flexibel vergleichen. Fixiere dich nicht auf ein Datum. Schau dir den Preis für Montag, Dienstag und Mittwoch nebeneinander an – oft liegen 30 € oder mehr zwischen zwei benachbarten Tagen.
  • Regionalzug und Highspeed kombinieren. Manchmal erwischst du ein günstiges Highspeed-Kontingent nur ab einer Nachbarstadt. Mit einem billigen Regionalzug dorthin und dann weiter sparst du unterm Strich.
  • Hin- und Rückfahrt getrennt buchen. In Italien gibt es kein klassisches Rückfahrt-Rabattticket. Zwei einzelne Sparpreise sind fast immer günstiger als ein vermeintliches Kombiticket – buche jede Richtung separat zum besten Tarif.
  • Newsletter und Aktionen im Blick behalten. Italo und Trenitalia verschicken regelmäßig Blitzangebote und Promo-Codes. Wer angemeldet ist, erwischt gelegentlich Tickets weit unter dem normalen Sparpreis.
  • Immer Zug, Bus und Fähre nebeneinander prüfen. Gerade bei Strecken in den Süden oder zu Inseln gewinnt manchmal überraschend die Fähre – an Preis, Erlebnis oder beidem. ItalyFare stellt alle Optionen nebeneinander.

Häufige Fragen (FAQ)

An welchem Wochentag sind Zugtickets in Italien 2026 am günstigsten?

Dienstag und Mittwoch sind in der Regel am billigsten, dazu der Samstagnachmittag. An diesen Tagen ist die Nachfrage am niedrigsten, und die Sparpreise (Super Economy bei Trenitalia, Low Cost bei Italo) bleiben am längsten verfügbar. Wer flexibel ist, legt seine Fahrt bewusst auf die Wochenmitte.

Ist es billiger, unter der Woche oder am Wochenende mit dem Zug zu fahren?

Unter der Woche ist es fast immer günstiger. Freitagnachmittag und Sonntagabend sind die teuersten Zeiten, weil dann Pendler und Wochenendreisende gleichzeitig unterwegs sind und die günstigen Kontingente zuerst ausverkauft sind. Reise wenn möglich um diese Spitzen herum.

Welche ist die günstigste Tageszeit für Frecciarossa- und Italo-Verbindungen?

Sehr frühe Abfahrten vor 7 Uhr und späte Abendzüge nach 21 Uhr. Die Geschäftsreise-Stoßzeiten morgens (7–9 Uhr) und am frühen Abend (17–19 Uhr) sind am teuersten. Ein Zug eine Stunde früher oder später bringt oft eine zweistellige Euro-Ersparnis.

Wie viele Tage im Voraus sollte ich für den besten Preis buchen?

Idealerweise 90 bis 120 Tage vorher, sobald die Super-Economy-Kontingente öffnen. Diese sind streng limitiert und verschwinden zuerst – je näher die Abfahrt, desto teurer wird es. Bei beliebten Strecken und in der Hochsaison eher noch früher zugreifen.

Spielt der Wochentag, an dem ich buche, eine Rolle für den Preis?

Nein. Entscheidend ist der Reisetag und wie früh du buchst, nicht der Tag der Buchung selbst. Der Mythos vom günstigen Buchungstag stammt aus der Flugwelt und stimmt bei Trenitalia und Italo nicht – der Preis hängt allein von der Auslastung des konkreten Zuges ab.

Welche Tage und Zeiträume sollte ich 2026 wegen hoher Preise meiden?

Ferragosto (15. August) und die ganze Woche drumherum, die Brückentage (1. Mai, 2. Juni, 1. November, 8. Dezember), die Oster- und Weihnachtszeit sowie generell Freitagnachmittage und Sonntagabende. An diesen Tagen sind die Züge voll und die Sparpreise praktisch nicht zu haben.

Lohnt sich an teuren Tagen eher der FlixBus als der Zug?

Oft ja. An Spitzentagen wie Freitag, Sonntag oder Ferragosto ist FlixBus deutlich billiger als der Zug, kostet aber mehr Zeit. Für flexible Reisende und Nachtfahrten ist das eine gute Alternative – am besten Zug und Bus direkt nebeneinander vergleichen und je nach Tag entscheiden.

Gibt es bei Regionalzügen überhaupt günstigere Tage?

Nein. Regionalzüge haben Festpreise ohne Nachfragesteuerung, also weder einen Frühbucher- noch einen Wochentagsvorteil. Der Preis ist immer gleich. Sparen lässt sich hier über Rabattkarten, Regionalpässe und clevere Streckenkombinationen statt über das Reisedatum.

Wie wirken sich Streiks 2026 auf Preise und Buchung aus?

Bahnstreiks (Sciopero) werden vorab angekündigt und dauern meist nur 8 bis 24 Stunden; garantierte Mindestverbindungen bleiben erhalten. Vor Streiktagen verknappen sich Ausweichzüge und Busse, Preise steigen. Prüfe die offiziellen Streiktermine rechtzeitig, nutze dein Recht auf Umbuchung oder Erstattung und plane den Bus als Plan B ein.

Jetzt den günstigsten Tag für deine Strecke finden

Du kennst jetzt die Regeln: Wochenmitte fahren, früh buchen, Randzeiten wählen, Spitzentage meiden. Der letzte Schritt ist der einfachste. Gib deine Strecke bei ItalyFare ein und vergleiche Zug, Bus und Fähre live nebeneinander – echte Preise für deinen konkreten Reisetag, in Sekunden und ohne Buchungsgebühr. So siehst du sofort, welcher Tag und welcher Anbieter für dich am günstigsten ist. Strecke eingeben, vergleichen und sparen.

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